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Sonja Knips und die Wiener Moderne: Gustav Klimt, Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte gestalten eine Lebenswelt

Sonja Knips und die Wiener Moderne: Gustav Klimt, Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte gestalten eine Lebenswelt

Von Manu von Miller

Obgleich Gustav Klimt's Bildnis Sonja Knips in allen Publikationen zum Œuvre des Malers abgebildet ist und ihr Antlitz Postkarten, Briefbeschwerer und Bucheinbände ziert, wurde der Wirkungskreis von Sonja Knips bislang im Wesentlichen darin gesehen, dass sie zu den wohlhabenden Damen des Wiener Großbürgertums gehörte, die sich von Klimt portraitieren und von Josef Hoffmann Häuser bauen ließ. Am 2. Dezember 1873 in eine alte Offiziersfamilie hineingeboren, geht sie durch die Begegnung mit Klimt zu dieser auf Distanz, verlässt die eheliche Wohnung und findet ihren ganz persönlichen Stil. Dabei kommt Sonja Knips der Idee der Moderne einer ästhetischen Durchdringung aller Lebensbereiche exemplarisch nach: Sie war Auftraggeberin von Schmuck (Kolo Moser), Kleidungsstücken (WW und Emilie Flöge), einem komplett ausgestatteten Haushalt sowie einer Grabstätte.

Bisher unveröffentlichtes Quellenmaterial zeigt, wie eng ihr Leben mit den Wiener Künstlern verbunden war: Neben Josef Hoffman, Anton Hanak und Christa Ehrlich versammelte sie auch internationale Künstler, Adelige und Bohemiens um sich. Henry van der Velde, Peter Behrens und August Lux gingen ebenso in ihrem Salon ein und aus wie Carl Moll, Emilie Flöge oder Mäda Primavesi.

Please note that Rare/Out-of-Print titles are very limited in stock.

Hardcover
112 pages
Text in German
Christian Brandstätter
9.6 x 7.8 x 0.6 inches
ISBN 9783854983569
History, Art History

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